Das Panorama-Magazin

Kugelpanoramen. Die Welt in 360 Grad.

Mit

dem

Modell

CS2420

bietet

EIZO

einen

preiswerten

24”

Monitor

an,

der

gleichermaßen

für

Amateure

und

Berufsfotografen geeignet ist.

Seit vielen Jahren nutze ich EIZO-Monitore. Der Ausschlag für EIZO basierte stets auf die hervorragende Qualität und den guten Support. Bis vor einigen Tagen standen das Modell FORIS FS2331 als Primärmonitor und der EIZO FlexScan F778 als Sekundärbildschirm auf meinem Schreibtisch. Den 19Zöller darf man nach über 35.000 Betriebsstunden getrost als Oldtimer bezeichnen. Der Neupreis lag anno 2005 bei 599 EURO - damals wie heute kein Schnäppchen. Der jüngere 23” Monitor EIZO FORIS FS2331 aus dem Jahr 2011 kostete 395 EURO und diente 10.100 Betriebsstunden lang für aufwändige 3D CAD- Arbeiten (zum Beispiel Rendering). Da die Bildbearbeitung immer mehr in den Fokus rückte, stand der Kauf eines Grafik-Monitors an. Die Wahl fiel auf das Modell EIZO ColorEdge CS2420 mit einem Seitenverhältnis von 16:10, die 99% des AdobeRGB- Farbraumes abdecken. Dazu später mehr. Wer oder was ist EIZO? Erstaunlicherweise ist EIZO als Marke für viele Hobbyfotografen eher unbekannt. Das mag daran liegen, dass EIZO verstärkt für Industrie und Gewerbe tätig ist. Die Produktpalette des japanischen Unternehmens umfasst unterschiedliche Bildschirmtypen im gehobenen Preissegment. Dabei versucht EIZO keine Universallösung für alle Anwendungszwecke, sondern speziell entwickelte Produkte für Anwendungen zu vertreiben. Aus diesem Grundsatz heraus entstanden unterschiedliche Produkt- linien. Hier eine Auswahl: FlexScan = Textverarbeitung, Businessanwendungen und CAD ColorEdge = Bildbearbeitung bis hin zu Film- und Fernsehproduktionen FORIS = Gaming / Homeentertainment DuraVision = Industrie, z.B. Leitwarten, Schiffsbrücken und Überwachung RadiForce und CuratOR = Medizintechnik, auch für den OP-Bereich Über Jahrzehnte hinweg konnte man EIZO-Monitore nur über EIZO oder spezielle Händler beziehen. Das hat sich geändert. Dennoch wird man die gehobenen Modelle bei Elektrofachmärkten wie Media-Markt oder Saturn so gut wie gar nicht finden. Zumindest nicht als Lagerware. Aber auch das wird sich ändern, denn EIZO bedient mit preiswerten Modellen verstärkt den Consumer-Markt. Qualität hat ihren Preis Ja, so will man meinen! Ein EIZO Grafik-Monitor kann leicht über 2.200 EURO kosten. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn spätestens dann, wenn man eine Parallele zum Fahrzeugmarkt zieht, wird klar, man muss nicht immer das TOP-Modell, z.B. einen Ferrari besitzen, um rundum zufrieden zu sein. Vor dem Kauf steht die Analyse. Welche Features benötige ich wirklich, auf welchen Luxus kann ich verzichten? Die Investition in das Modell CS2420 beträgt 635 EURO, ein vergleichsweise moderater Preis. Was zeichnet den Profi-Monitor aus? Schieben wir die gewünschte Diagonalgröße und die optimale Auflösung zunächst einmal zu Seite. Wichtiger ist: Hochwertige Displays gestatten die farbechte Bildbearbeitung. Während günstige Panels den Farbraum lediglich zu 70 bis 80 Prozent abdecken, erreichen professionelle Monitore eine Abdeckung von 99 Prozent und mehr. Wer seine RAW-Fotos in den Adobe-Farbraum konvertiert oder wer mit der Kamera JPEGs direkt in AdobeRGB aufnimmt, kann auf solchen Monitoren eine farbechte Bildbearbeitung erreichen. Um die Farbraumabdeckung zu verbessern, empfiehlt sich die regelmäßige Kalibrierung des Monitors. Eine wichtige Rolle bei der Monitorwahl spielt ferner die „Look-up Table“, kurz LUT genannt. Diese bestimmt (vereinfacht ausgedrückt), wie viele unterschiedliche Farben des Farbspektrums ein Monitor darstellen kann. Die meisten Standard-Panels verfügen über eine 8-Bit-LUT, mit der rund 16,7 Millionen Farben dargestellt werden können. Was für den Großteil der typischen Computer-Aufgaben ausreicht, ist für anspruchsvolle Bildbearbeitung zu wenig. Der EIZO ColorEdge CS2420 arbeitet mit einer 16-Bit-LUT. Das sogenannte „Wide- Gamut“-Display stellt über eine Milliarde Farbtöne dar, die in Kombination mit der passenden Software und der richtigen Grafikkarte selbst feinste Nuancen sauber darstellt. Halten wir fest: Ein Profi-Monitor muss folgende Voraussetzungen erfüllen: 99% AdobeRGB, 16-Bit-LUT, Wide-Gamut, kalibrierbar. Amateure ziehen große Bildschirme vor, während Profis gerne das 24Zoll-Format mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel wählen. Wird der Monitor nicht eben zum “spielen” missbraucht, sind 24 Zoll die erste Wahl. 4k (3840 x 2160 Pixel) ist in der Bildbearbeitung (noch) kontraproduktiv. Unter Photoshop CS6 Suite sind die Menüs und die Schriften gefühlte 4 Punkte groß und kaum zu erkennen. Eine Schriftskalierung ist erst ab CC möglich. Wer CC bereits im Einsatz hat, sollte weiterhin bedenken, dass sich die Verarbeitung von höher aufgelösten Bildern stark auf die Performance niederschlägt, da bei jedem Bearbeitungsschritt ein Vielfaches an Daten berechnet wird. 4K ist eine Investition in die Zukunft - für viele Amateure ein must have - für den Profi eher eine Bremse. Der EIZO CS2420 Für einen Preis von rund 640 Euro erfüllt der 24 Zöller EIZO CS2420 all meine Voraussetzungen und gilt als Einstieg in die Profiklasse. Die Abstriche, die Käufer gegenüber teureren EIZO-Modellen hinnehmen müssen, sind eine Lichtschutzhaube (diese kann für rund 160 Euro hinzugekauft werden) und ein integriertes Hardware-Kalibriergerät. Die Software für die Hardwarekalibrierung liegt dem Monitor bei, ein passendes Gerät gibt es ab 60 Euro als Zubehörteil zu kaufen.
EIZO FlexScan F778 Baujahr 2005 Neupreis 599 EURO Laufzeit 35.000 Betriebs- stunden im CAD-Einsatz
EIZO FORIS FS2331 Baujahr 2011 Neupreis 395 EURO Laufzeit 10.100 Betriebs- stunden
EIZO ColorEdge CS2420 Zu einem Preis von 635 EURO bietet EIZO den Einstieg in die Königsklasse der Bildbearbeitungs- monitore an. Um eine maximale Farbgenauigkeit und -tiefe zu erreichen und Darstellungsfehler wie Streifenbildung oder Tonwert- abrisse zu vermeiden, arbeiten ColorEdge-Monitore mit einer 16-Bit-Look-Up-Table. Jeder einzelne EIZO ColorEdge wird im Werk präzise eingemessen und kalibriert.
Der EIZO ColorEdge CS2420 wird standardmäßig ohne Lichtschutzhaube ausgeliefert. Eine entsprechende Haube kann für rund 160 EURO  hinzugekauft werden.  Für die Hardwarekalibrierung bietet der Fachhandel diverse Modelle ab ca. 60 EURO an.   Mit diesen zwei Zubehörteilen ist der EIZO ColorEdge CS2420 komplett ausgestattet und lässt  keine Wünsche mehr offen.
Diagonale = 61 cm (24 Zoll) 16:10-Format Sichtbare Bildgröße = 518 mm (Breite) x 324 mm (Höhe) Auflösung = 1920 Punkte x 1200 Zeilen Punktabstand = 0,27 mm x 0,27 mm Darstellbare Farben = 1 Mrd. (10 Bit) Display Port und HDMI 16,7 Mio. (8 Bit) DVI Farbsteuerung = 16-Bit-Look-Up-Table | ca. 278 Billionen Farbtöne Max. Farbraum = AdobeRGB: 99 % | ISO Coated V2: 100 % | sRGB: 100 % Max. Helligkeit = 350 cd/qm Dunkelraumkontrast = 1000:1 Max. Blickwinkel = Horizontal: 178°; Vertikal: 178° LCD-Technologie = IPS Typ. Reaktionszeit = 15 ms, Grau-Grau-Wechsel Signaleingänge = Display Port, DVI-D, HDMI
Weitere Merkmale
5 Jahre Garantie Vor-Ort-Austauschservice USB-Hub (3 x USB3.0) Pivot-Funktion (90° drehbar) 15 cm Höhenverstellung / neig- kippbar Plug & Play Power Management Mit Netzschalter (0 Watt bei aus) Max. 92 Watt Leistungsaufnahme 26 Watt typische Leistungsaufnahme

Technische Daten (vollständig)

Lieferumfang und Aufbau Im Lieferumfang findet man alles, was man benötigt, um den Monitor am Rechner anzuschließen. Dabei sind ein Netzkabel, ein Thunderbolt-Kabel, ein USB Kabel, ein DVI-D-Kabel, 4 Schrauben zur Befestigung per Wandhalterung sowie eine Bedienungsanleitung und eine CD. Die Handbücher sind sehr ausführlich verfasst und erklären auch weniger gängige Funktionen klar und verständlich. Ferner liegen ein Drehteller und eine Kabelführung bei. Der Drehteller wird auf den Standfuß montiert, die Kabelführung auf den Drehteller gesteckt.
Technische Daten (Auszug)
Funktion und Ergonomie Neben den inneren Werten spielt auch die Ergonomie eine wichtige Rolle. Wenn sich der Monitor nicht optimal mit der Arbeitsfläche abstimmen lässt, nutzt das gute Bild wenig. Beim Kauf eines Monitors sollte man dementsprechend darauf achten, ob sich der Monitor drehen, neigen und in der Höhe verstellen lässt. Für die Bearbeitung von Porträtfotos ist zudem der Pivot-Modus interessant, bei dem der Monitor um 90 Grad gekippt wird. Zum Glück bleibt sich EIZO in Sachen Ergonomie und Funktionalität der Firmenphilosophie treu. Der Umfang der Verstellmöglichkeiten ist kaum zu toppen. Wie bei vielen anderen EIZO-Modellen auch, bietet der EIZO CS2420 einen extrem großzügigen Bereich von 15 cm für die Höhenverstellung, die im übrigen zweistufig erfolgt. Im ersten Schritt kann das Teleskop im Standbein ausgezogen werden, dann lässt sich das Display im oberen Bereich noch ein gutes Stück weiter verschieben. Der Neigungswinkel beträgt 5° nach vorne und 35° nach hinten.
Während die Drehung um die Monitorachse sehr leichtgängig verläuft, erweist sich die Höhenverstellung als auch das Neigen des Monitors als hakelig. Aus der Sitzposition heraus lässt sich die Höhe kaum einstellen und selbst im Stehen besteht die Gefahr, dass man schnell über das Ziel hinaus schießt und der Monitor ganz nach unten oder ganz nach oben schnellt. Hier sollte EIZO nachbessern. Die großzügige Höhen- und Neigungsverstellung ist mit einer integrierten Pivot-Funktion versehen. Als Pivot-Funktion (auch Porträt-Modus genannt) bezeichnet man die Möglichkeit, den Bildschirm um 90° zu drehen, wobei aber der Inhalt anschließend wieder in der ursprünglichen Ausrichtung (Text waagerecht) angezeigt wird. Die Darstellung und Lesbarkeit von hochformatigen Texten und Seiten (z. B. DIN-A4-Seiten in Originalgröße) wird auf diese Weise optimiert. Leider ist die Pivot- Funktion selbst bei vielen Profi-Monitoren keine Selbstverständlichkeit. Der EIZO CS2420 beherrscht diese Disziplin perfekt.
360° Tourist-Info Sämtliche Panoramen beinhalten eine kleine Tourist-Information, damit Sie wissen, was Sie sehen und wo es zu finden ist.
Perfekte Ergonomie = Die wenigsten Monitore kann man derart niedrig auf dem Schreibtisch positionieren und zugleich nach vorne und hinten neigen. 15 cm 3,4 cm 35° Der Lieferumfang des EIZO ColorEdge CS2420 ist vorbildlich komplett; die Handbücher sind anschaulich und verständlich verfasst. Der runde Drehteller muss mit dem typischen EIZO-Bajonettverschluss  an den Standfuß angebracht werden.  Dazu wird der Drehteller gegen den  Uhrzeigersinn bis zum Einrasten  gedreht. Für den Ungeübten ist diese Arbeit eine Fummelei. Der Drehteller kann jederzeit wieder demontiert werden.  Der Drehteller ist auf der Standfläche gummiert und ist solide verarbeitet.  Mit seiner Hilfe kann der Monitor  um 172° nach rechts und links gedreht werden. Pivot-Funktion (Porträt-Modus)
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Kugelpanorama - Bad Orb - Martinskirche Innenansicht Kugelpanorama - Kreuzwertheim - Fuhrpark der Feuerwehr Kugelpanorama - Burg Runkel - Blick aus der Burgmauer
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Kugelpanoramen. Die Welt in 360 Grad.

Anschlüsse Einen kleinen (aber verschmerzbaren) Wermutstropfen handelt sich EIZO mit der Positionierung des Netzschalters ein. Vorbildlich ist, dass ein internes Netzteil mit dedizierten Ein-/Ausschalter direkt im Gehäuse untergebracht ist. Schade ist, dass der Schalter im hinteren Bereich des Gehäuses zwischen Standbein und Kabel regelrecht eingequetscht wurde. Im Alltagsgebrauch dürfte die Bedienung eher umständlich sein. Ist der Monitor relativ tief eingestellt, kann man den Netzschalter aus der Arbeitsposition heraus unmöglich bedienen. Ein Netzschalter sollte gut erreichbar im vorderen Rahmen verbaut sein. Auf der gegenüberliegenden Seite zum Netzanschluss hin sind neben dem USB-Eingang alle gängigen Digital-Eingänge vorhaben: DP, HDMI und DVI (jeweils 1x). Ein HDMI-Port mehr wäre wünschenswert gewesen. Der seitlich integrierte USB-3.0-Hub stellt drei Downstream-Anschlüsse zur Verfügung, die tief eingelassen und gut zugänglich sind. Die Qualitäten sämtlicher Buchsen sind tadellos. Betriebsgeräusche Der EIZO CS2420 erzeugt weder im Stand-by-Betrieb noch im Normalbetrieb irgendwelche Geräusche; unabhängig davon, welche Helligkeit eingestellt ist. Abwärme Während unsere älteren Bildschirme an den Lüftungsschlitzen eine Temperatur von ca. 35-40 Grad erzeugen, bleibt der EIZO CS2420 mit gemessenen 25-28 Grad bei identischer Raumtemperatur erstaunlich cool. Stromverbrauch EIZO weist im Datenblatt einen Maximalverbrauch von 92 Watt aus. Diesen Wert konnten wir nicht erreichen. Unser maximaler Messwert lag bei erfreulichen 48,5 Watt - also knapp 45% weniger als angegeben. Im alltäglichen Gebrauch (6 Stunden) lag der größte Ausschlag bei knapp 28 Watt (ohne USB-Verbindung) - das sind lediglich 2 Watt mehr als angegeben. Im Stromsparmodus zieht der Eizo 5,6 Watt Strom; ist der Netzschalter ausgeschaltet, wird kein Strom verbraucht. Sound Der EIZO CS2420 hat keine eingebauten Lautsprecher und bietet auch keinen analogen Audio- bzw. Kopfhörer-Ausgang an. Dies sei der Ordnung halber bemerkt und bleibt unbewertet, da wir der Meinung sind, ein Grafikspezialist muss die Tonwiedergabe bzw. Tonweitergabe nicht bindend unterstützen. HD-Zuspieler wie DVD- oder Blu-ray-Player, Spielekonsolen und HDTV-Empfänger können zwar an die HDMI-Buchse angeschlossen werden, die Tonsignale müssen dann vom Zuspieler aber anderweitig ausgegeben werden. Bedienung Wie von EIZO gewohnt, ist das Gehäuse des CS2420 mit einem schlanken funktionalen Rahmen ausgestattet. Unten rechts leuchten sechs Einstelltasten als auch die Ein-/Ausschalttaste auf. Hierbei handelt es sich um Multifunktions-Touch-Tasten, die bei leichtem Druck reagieren und die ein entsprechendes Untermenü auf den Bildschirm einblenden. Folgende Features stehen zur Auswahl: Die Gestaltung des On-Screen-Displays ist wie von EIZO gewohnt professionell. Ohne das Handbuch bemühen zu müssen, erfolgt die Bedienung intuitiv, einfach und unkompliziert. Das Eingangssignal (Input) ist schnell selektiert, der Modus für den Standard-Farbraum (Mode) oder für die benutzerdefinierte Kalibrierung ist ebenso schnell gefunden. Die Leuchtstärke der Tasten-LED´s kann kann man übrigens dimmen oder gänzlich abschalten. Die Art der Menü-Einblendung hat Charme, sollte aber nicht mit einer überfrachteten Task- Leiste einhergehen, sonst wird die Darstellung unübersichtlich. Hardware-Kalibrierung Der EIZO ColorEdge CS2420 wird kalibriert an den Kunden ausgeliefert. Folglich gibt es Stimmen, die meinen, eine Kalibrierung am heimischen PC sei nicht erforderlich. Das ist falsch. Fotografen und Bildbearbeiter müssen der Bilddarstellung ihres Monitors vertrauen, um Bildeigenschaften richtig zu beurteilen und ggf. korrigieren zu können. Dasselbe gilt für die Erstellung von Druckvorlagen, für die Gestaltung von Grafiken und für die Beurteilung von Videofilmen. Ein Monitor unterliegt der Alterung. Nach ca. 200 Stunden Betriebsdauer werden die Farben nicht mehr richtig angezeigt. Die Anzeige wird entweder dunkler oder der Farbton ändert sich. Auch wenn diese Änderungen minimal sein mögen, so ist das regelmäßige exakte Einstellen der Farb- und Helligkeitsdarstellung mithilfe des Farbmanagements unerlässlich. Wie bereits erwähnt, verfügt der EIZO CS2420 über kein integriertes Messgerät und benötigt für die Hardwarekalibrierung ein externes Farbmessgerät ( Kolorimeter ). Wir haben zu diesem Zweck das Modell Datacolor Spyder 5 Express im Einsatz. Die Investition beträgt knapp 100 EURO. Als Software verwenden wir ColorNavigator 6 . Die Software liegt dem Monitor bei. Die Kalibrierung benötigt ca. 5-6 Minuten. Welche Spyder-Version ist für den EIZO CS2420 geeignet? Datacolor bietet den Spyder in drei verschiedenen Versionen für drei unterschiedliche Preise an. Die günstigste Version ist der Spyder Express für knapp 100 Euro, die Hälfte mehr kostet der Spyder Pro für knapp 150 Euro und das Top-Modell Spyder Elite schlägt mit 170 Euro zu Buche. Die Hardware zwischen den drei Versionen ist identisch. Der große Unterschied besteht im Funktionsumfang der Software. Da ein EIZO-Käufer auf die Spyder-Software aber nicht angewiesen ist und die zum Monitor dazugehörige Software ColorNavigator 6 verwendet, wählt er das preiswerteste Spyder-Modell Express. Tipp: EIZO führt das baugleiche Modell unter der Modellbezeichnung EIZO EX3 für 89 EURO im Katalog. Wichtig für jene, die den Spyder anderweitig verwenden möchten: Die Version Spyder Express unterstützt Einzel-Monitor und Laptops. Weder die Gammawerte noch die Farbtemperatur können vom Anwender geändert werden. Die Version Spyder Pro ist das ideale Werkzeug, möchte man z.B. zwei Monitore abgleichen und mit ICC-Profilen versehen. Des Weiteren ist eine schnelle Rekalibration möglich. Die Version Spyder Elite kann neben Laptops und Monitoren auch Datenprojektoren (Beamer) kalibrieren. Weitere Informationen finden Sie hier . ColorNavigator 6 Die von EIZO entwickelte Software ColorNavigator führt in vier Schritten zur Monitorkalibrierung und glänzt dank einfachster Bedienung und anschaulicher Bedienungsanleitung (siehe PDF-Dokument). Drei vordefinierte Kalibrierungstargets stehen zur Verfügung. Diese kann man spezifisch anpassen. Besser ist, der Anwender erstellt eigene Targets bis hin zu Druckerprofilen. Hat man eigene Targets erfolgreich erstellt, können diese über das Kontextmenü in der Taskleiste aufgerufen werden. Dann wird der Monitor per Mausklick vollautomatisch in allen relevanten Einstellungen angepasst bzw. rekalibriert. Die Profildaten werden übrigens nicht in der Grafikkarte verarbeitet, sondern direkt im Monitor. Das heißt, es wird die volle Farbtiefe der Grafikkarte genutzt. Wer zum ersten Mal einen Monitor kalibriert, neigt dazu, das Ergebnis zu hinterfragen, bzw. anzuzweifeln. Insbesondere dann, wenn der Monitor bereits länger in Verwendung ist. Die Augen haben sich an die Fehl-Einstellung des Monitors gewöhnt. Ein Farbstich wird kompensiert und als völlig normal erachtet. Schlimmer noch; er führt im Falle einer Bildkorrektur zu weiteren Fehlern. So wird z.B. ein Blaustich mittels Weißabgleich in Richtung Gelb korrigiert. Bei einem zu hell eingestellten Monitor fällt das Bild als zu dunkel aus. Usw, usf. Nach dem Kalibrieren sollte man also nicht dem Impuls folgen, das Ergebnis in irgend einer Form zu verändern. Fakt ist: Unser Gehirn ist trügerisch. Es dauert eine Weile, eine neutrale Einstellung zu akzeptieren. Wer auf knallige Farben mit hohen Kontrastwerten steht, tut sich an dieser Stelle besonders schwer. Mein Fazit Der EIZO ColorEdge CS2420 ist hardwarekalibrierbar und kann in Sachen Bildqualität problemlos an den größeren Bruder CG2420 anschließen. Kauft man eine Lichtschutzhaube und einen Kolorimeter hinzu, verfügt man über ein stimmiges Profi-Komplettpaket. Das hervorragende, entspiegelte Display mit erweitertem Farbraum (Wide-Gamut) und LED-Backlight setzt neue Standards. Subjektiv ist die Farbwiedergabe bis in die Ecken hinein fantastisch. Das ist mit Sicherheit auch dem Digital Uniformity Equalizer geschuldet, der Bildpunkt für Bildpunkt Farbe und Helligkeit anpasst, um ein homogenes Bild darzustellen. Aufgrund seines günstigen Preises (ca. 635 EURO) und seiner praxisorientierten 24 Zoll Diagonalen, die zudem noch 99% des AdobeRGB Farbraums abdeckt, ist der EIZO ColorEdge CS2420 ein erstklassiges Arbeitspferd für Berufsfotografen. Der Amateur hingegen wird sich schwer tun, Größe und Auflösung als Optimum zu akzeptieren. Laut Eizo wird jeder einzelne Monitor im Werk eingemessen und kalibriert ausgeliefert. Fehler in der Homogenität eines Panels werden hinsichtlich Helligkeit und Farbton korrigiert. Pixelfehler sind nahezu ausgeschlossen. Wer dennoch einen Fehler findet, kann auf den vorbildlichen Vor-Ort-Austauschservice zurückgreifen. Die Lieferung des Monitors beinhaltet einen kompletten Kabelsatz, Handbücher als auch die Software Color-Navigator 6 als Kalibrierungslösung.
Positiv = Der EIZO CS2420 verfügt über einen Netzschalter. DP, HDMI, DVI und USB-Eingangssignal (jeweils 1x) USB-3.0-Hub (3 Anschlüsse) Die Bedienung erfolgt mithilfe von Sensortasten Das Menü ist übersichtlich gegliedert und die einzelnen Funktionen sind schnell gefunden Datacolor Spyder 5 Kolorimeter Spyder 5 im Einsatz auf der Bildschirmoberfläche
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Profi-Monitor für die Bildbearbeitung - Der EIZO CS2420

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Modell

CS2420

bietet

EIZO

einen

preiswerten

24”

Monitor

an,

der gleichermaßen für Amateure und Berufsfotografen geeignet ist.

Seit vielen Jahren nutze ich EIZO-Monitore. Der Ausschlag für EIZO basierte stets auf die hervorragende Qualität und den guten Support. Bis vor einigen Tagen standen das Modell FORIS FS2331 als Primärmonitor und der EIZO FlexScan F778 als Sekundärbildschirm auf meinem Schreibtisch. Den 19Zöller darf man nach über 35.000 Betriebsstunden getrost als Oldtimer bezeichnen. Der Neupreis lag anno 2005 bei 599 EURO - damals wie heute kein Schnäppchen. Der jüngere 23” Monitor EIZO FORIS FS2331 aus dem Jahr 2011 kostete 395 EURO und diente 10.100 Betriebsstunden lang für aufwändige 3D CAD-Arbeiten (zum Beispiel Rendering). Da die Bildbearbeitung immer mehr in den Fokus rückte, stand der Kauf eines Grafik-Monitors an. Die Wahl fiel auf das Modell EIZO ColorEdge CS2420 mit einem Seitenverhältnis von 16:10, die 99% des AdobeRGB-Farbraumes abdecken. Dazu später mehr. Wer oder was ist EIZO? Erstaunlicherweise ist EIZO als Marke für viele Hobbyfotografen eher unbekannt. Das mag daran liegen, dass EIZO verstärkt für Industrie und Gewerbe tätig ist. Die Produktpalette des japanischen Unternehmens umfasst unterschiedliche Bildschirmtypen im gehobenen Preissegment. Dabei versucht EIZO keine Universallösung für alle Anwendungszwecke, sondern speziell entwickelte Produkte für Anwendungen zu vertreiben. Aus diesem Grundsatz heraus entstanden unterschiedliche Produktlinien. Hier eine Auswahl: FlexScan = Textverarbeitung, Businessanwendungen und CAD ColorEdge = Bildbearbeitung bis hin zu Film- und Fernsehproduktionen FORIS = Gaming / Homeentertainment DuraVision = Industrie, Leitwarten, Schiffsbrücken und Überwachung RadiForce und CuratOR = Medizintechnik, auch für den OP-Bereich Über Jahrzehnte hinweg konnte man EIZO-Monitore nur über EIZO oder spezielle Händler beziehen. Das hat sich geändert. Dennoch wird man die gehobenen Modelle bei Elektrofachmärkten wie Media-Markt oder Saturn so gut wie gar nicht finden. Zumindest nicht als Lagerware. Aber auch das wird sich ändern, denn EIZO bedient mit preiswerten Modellen verstärkt den Consumer-Markt. Qualität hat ihren Preis Ja, so will man meinen! Ein EIZO Grafik-Monitor kann leicht über 2.200 EURO kosten. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn spätestens dann, wenn man eine Parallele zum Fahrzeugmarkt zieht, wird klar, man muss nicht immer das TOP-Modell, z.B. einen Ferrari besitzen, um rundum zufrieden zu sein. Vor dem Kauf steht die Analyse. Welche Features benötige ich wirklich, auf welchen Luxus kann ich verzichten? Die Investition in das Modell CS2420 beträgt 635 EURO, ein vergleichsweise moderater Preis. Was zeichnet den Profi-Monitor aus? Schieben wir die gewünschte Diagonalgröße und die optimale Auflösung zunächst einmal zu Seite. Wichtiger ist: Hochwertige Displays gestatten die farbechte Bildbearbeitung. Während günstige Panels den Farbraum lediglich zu 70 bis 80 Prozent abdecken, erreichen professionelle Monitore eine Abdeckung von 99 Prozent und mehr. Wer seine RAW-Fotos in den Adobe- Farbraum konvertiert oder wer mit der Kamera JPEGs direkt in AdobeRGB aufnimmt, kann auf solchen Monitoren eine farbechte Bildbearbeitung erreichen. Um die Farbraumabdeckung zu verbessern, empfiehlt sich die regelmäßige Kalibrierung des Monitors. Eine wichtige Rolle bei der Monitorwahl spielt ferner die „Look-up Table“, kurz LUT genannt. Diese bestimmt (vereinfacht ausgedrückt), wie viele unterschiedliche Farben des Farbspektrums ein Monitor darstellen kann. Die meisten Standard-Panels verfügen über eine 8-Bit-LUT, mit der rund 16,7 Millionen Farben dargestellt werden können. Was für den Großteil der typischen Computer-Aufgaben ausreicht, ist für anspruchsvolle Bildbearbeitung zu wenig. Der EIZO ColorEdge CS2420 arbeitet mit einer 16-Bit-LUT. Das sogenannte „Wide- Gamut“-Display stellt über eine Milliarde Farbtöne dar, die in Kombination mit der passenden Software und der richtigen Grafikkarte selbst feinste Nuancen sauber darstellt. Halten wir fest: Ein Profi-Monitor muss folgende Voraussetzungen erfüllen: 99% AdobeRGB, 16-Bit-LUT, Wide-Gamut, kalibrierbar. Amateure ziehen große Bildschirme vor, während Profis gerne das 24Zoll-Format mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel wählen. Wird der Monitor nicht eben zum “spielen” missbraucht, sind 24 Zoll die erste Wahl. 4k (3840 x 2160 Pixel) ist in der Bildbearbeitung (noch) kontraproduktiv. Unter Photoshop CS6 Suite sind die Menüs und die Schriften gefühlte 4 Punkte groß und kaum zu erkennen. Eine Schriftskalierung ist erst ab CC möglich. Wer CC bereits im Einsatz hat, sollte weiterhin bedenken, dass sich die Verarbeitung von höher aufgelösten Bildern stark auf die Performance niederschlägt, da bei jedem Bearbeitungsschritt ein Vielfaches an Daten berechnet wird. 4K ist eine Investition in die Zukunft - für viele Amateure ein must have - für den Profi eher eine Bremse. Der EIZO CS2420 Für einen Preis von rund 640 Euro erfüllt der 24 Zöller EIZO CS2420 all meine Voraussetzungen und gilt als Einstieg in die Profiklasse. Die Abstriche, die Käufer gegenüber teureren EIZO-Modellen hinnehmen müssen, sind eine Lichtschutzhaube (diese kann für rund 160 Euro hinzugekauft werden) und ein integriertes Hardware-Kalibriergerät. Die Software für die Hardware- kalibrierung liegt dem Monitor bei, ein passendes Gerät gibt es ab 60 Euro als Zubehörteil zu kaufen.
Diagonale = 61 cm (24 Zoll) 16:10-Format Sichtbare Bildgröße = 518 mm (Breite) x 324 mm (Höhe) Auflösung = 1920 Punkte x 1200 Zeilen Punktabstand = 0,27 mm x 0,27 mm Darstellbare Farben = 1 Mrd. (10 Bit) Display Port Farbsteuerung = 16-Bit-Look-Up-Table | ca. 278 Billionen Max. Farbraum = AdobeRGB: 99 % | sRGB: 100 % Max. Helligkeit = 350 cd/qm Dunkelraumkontrast = 1000:1 Max. Blickwinkel = Horizontal: 178°; Vertikal: 178° LCD-Technologie = IPS Typ. Reaktionszeit = 15 ms, Grau-Grau-Wechsel Signaleingänge = Display Port, DVI-D, HDMI
Weitere Merkmale
5 Jahre Garantie Vor-Ort-Austauschservice USB-Hub (3 x USB3.0) Pivot-Funktion (90° drehbar) 15 cm Höhenverstellung Plug & Play
Lieferumfang und Aufbau Im Lieferumfang findet man alles, was man benötigt, um den Monitor am Rechner anzuschließen. Dabei sind ein Netzkabel, ein Thunderbolt-Kabel, ein USB Kabel, ein DVI-D-Kabel, 4 Schrauben zur Befestigung per Wandhalterung sowie eine Bedienungsanleitung und eine CD. Die Handbücher sind sehr ausführlich verfasst und erklären auch weniger gängige Funktionen klar und verständlich. Ferner liegen ein Drehteller und eine Kabelführung bei. Der Drehteller wird auf den Standfuß montiert, die Kabelführung auf den Drehteller gesteckt.
Technische Daten (Auszug)
Funktion und Ergonomie Neben den inneren Werten spielt auch die Ergonomie eine wichtige Rolle. Wenn sich der Monitor nicht optimal mit der Arbeitsfläche abstimmen lässt, nutzt das gute Bild wenig. Beim Kauf eines Monitors sollte man dementsprechend darauf achten, ob sich der Monitor drehen, neigen und in der Höhe verstellen lässt. Für die Bearbeitung von Porträtfotos ist zudem der Pivot-Modus interessant, bei dem der Monitor um 90 Grad gekippt wird. Zum Glück bleibt sich EIZO in Sachen Ergonomie und Funktionalität der Firmenphilosophie treu. Der Umfang der Verstellmöglichkeiten ist kaum zu toppen. Wie bei vielen anderen EIZO-Modellen auch, bietet der EIZO CS2420 einen extrem großzügigen Bereich von 15 cm für die Höhenverstellung, die im übrigen zweistufig erfolgt. Im ersten Schritt kann das Teleskop im Standbein ausgezogen werden, dann lässt sich das Display im oberen Bereich noch ein gutes Stück weiter verschieben. Der Neigungswinkel beträgt 5° nach vorne und 35° nach hinten.
Während die Drehung um die Monitorachse sehr leichtgängig verläuft, erweist sich die Höhen- verstellung als auch das Neigen des Monitors als hakelig. Aus der Sitzposition heraus lässt sich die Höhe kaum einstellen und selbst im Stehen besteht die Gefahr, dass man schnell über das Ziel hinaus schießt und der Monitor ganz nach unten oder ganz nach oben schnellt. Hier sollte EIZO nachbessern. Die großzügige Höhen- und Neigungsverstellung ist mit einer integrierten Pivot-Funktion versehen. Als Pivot-Funktion (auch Porträt-Modus genannt) bezeichnet man die Möglichkeit, den Bildschirm um 90° zu drehen, wobei aber der Inhalt anschließend wieder in der ursprünglichen Ausrichtung (Text waagerecht) angezeigt wird. Die Darstellung und Lesbarkeit von hochformatigen Texten und Seiten (z. B. DIN-A4-Seiten in Originalgröße) wird auf diese Weise optimiert. Leider ist die Pivot-Funktion selbst bei vielen Profi-Monitoren keine Selbstverständlichkeit. Der EIZO CS2420 beherrscht diese Disziplin perfekt. Anschlüsse
Perfekte Ergonomie = Die wenigsten Monitore kann man derart niedrig auf dem Schreibtisch positionieren und zugleich nach vorne und hinten neigen. 15 3,4 cm 35° Pivot-Funktion (Porträt-Modus)
Einen kleinen (aber verschmerzbaren) Wermuts- tropfen handelt sich EIZO mit der Positionierung des Netzschalters ein. Vorbildlich ist, dass ein internes Netzteil mit dedizierten Ein-/Ausschalter direkt im Gehäuse untergebracht ist. Schade ist, dass der Schalter im hinteren Bereich des Gehäuses zwischen Standbein und Kabel regelrecht eingequetscht wurde. Im Alltagsgebrauch dürfte die Bedienung eher umständlich sein. Ist der Monitor relativ tief eingestellt, kann man den Netzschalter aus der Arbeitsposition heraus unmöglich bedienen. Ein Netzschalter sollte gut erreichbar im vorderen Rahmen verbaut sein. Auf der gegenüberliegenden Seite zum Netzanschluss hin sind neben dem USB-Eingang alle gängigen Digital-Eingänge vorhaben: DP, HDMI und DVI (jeweils 1x). Ein HDMI-Port mehr wäre wünschenswert gewesen. Der seitlich integrierte USB-3.0-Hub stellt drei Downstream-Anschlüsse zur Verfügung, die tief eingelassen und gut zugänglich sind. Die Qualitäten sämtlicher Buchsen sind tadellos. Betriebsgeräusche Der EIZO CS2420 erzeugt weder im Stand-by-Betrieb noch im Normalbetrieb irgendwelche Geräusche; unabhängig davon, welche Helligkeit eingestellt ist. Abwärme Während unsere älteren Bildschirme an den Lüftungsschlitzen eine Temperatur von ca. 35-40 Grad erzeugen, bleibt der EIZO CS2420 mit gemessenen 25-28 Grad bei identischer Raumtemperatur erstaunlich cool. Stromverbrauch EIZO weist im Datenblatt einen Maximalverbrauch von 92 Watt aus. Diesen Wert konnten wir nicht erreichen. Unser maximaler Messwert lag bei erfreulichen 48,5 Watt - also knapp 45% weniger als angegeben. Im alltäglichen Gebrauch (6 Stunden) lag der größte Ausschlag bei knapp 28 Watt (ohne USB-Verbindung) - das sind lediglich 2 Watt mehr als angegeben. Im Stromsparmodus zieht der EIZO 5,6 Watt Strom; ist der Netzschalter ausgeschaltet, wird kein Strom verbraucht. Sound Der EIZO CS2420 hat keine eingebauten Lautsprecher und bietet auch keinen analogen Audio- bzw. Kopfhörer-Ausgang an. Dies sei der Ordnung halber bemerkt und bleibt unbewertet, da wir der Meinung sind, ein Grafikspezialist muss die Tonwiedergabe bzw. Tonweitergabe nicht bindend unterstützen. HD-Zuspieler wie DVD- oder Blu-ray-Player, Spielekonsolen und HDTV-Empfänger können zwar an die HDMI-Buchse angeschlossen werden, die Tonsignale müssen dann vom Zuspieler aber anderweitig ausgegeben werden. Bedienung Wie von EIZO gewohnt, ist das Gehäuse des CS2420 mit einem schlanken funktionalen Rahmen ausgestattet. Unten rechts leuch - ten sechs Einstelltasten als auch die Ein-/Ausschalttaste auf. Hier- bei handelt es sich um Multi- funktions-Touch-Tasten, die bei leichtem Druck reagieren und die ein entsprechendes Untermenü auf den Bildschirm einblenden. Die Gestaltung des On-Screen-Displays ist wie von EIZO gewohnt professionell. Ohne das Handbuch bemühen zu müssen, erfolgt die Bedienung intuitiv, einfach und unkompliziert. Das Eingangssignal (Input) ist schnell selektiert, der Modus für den Standard-Farbraum (Mode) oder für die benutzerdefinierte Kalibrierung ist ebenso schnell gefunden. Die Leuchtstärke der Tasten-LED´s kann kann man übrigens dimmen oder gänzlich abschalten. Die Art der Menü-Einblendung hat Charme, sollte aber nicht mit einer überfrachteten Task-Leiste einhergehen, sonst wird die Darstellung unübersichtlich. Hardware-Kalibrierung Der EIZO ColorEdge CS2420 wird kalibriert an den Kunden ausgeliefert. Folglich gibt es Stimmen, die meinen, eine Kalibrierung am heimischen PC sei nicht erforderlich. Das ist falsch. Fotografen und Bildbearbeiter müssen der Bilddarstellung ihres Monitors vertrauen, um Bildeigenschaften richtig zu beurteilen und ggf. korrigieren zu können. Dasselbe gilt für die Erstellung von Druckvorlagen, für die Gestaltung von Grafiken und für die Beurteilung von Videofilmen. Ein Monitor unterliegt der Alterung. Nach ca. 200 Stunden Betriebsdauer werden die Farben nicht mehr richtig angezeigt. Die Anzeige wird entweder dunkler oder der Farbton ändert sich. Auch wenn diese Änderungen minimal sein mögen, so ist das regelmäßige exakte Einstellen der Farb- und Helligkeitsdarstellung mithilfe des Farbmanagements unerlässlich. Wie bereits erwähnt, verfügt der EIZO CS2420 über kein integriertes Messgerät und benötigt für die Hardwarekalibrierung ein externes Farbmessgerät ( Kolorimeter ). Wir haben zu diesem Zweck das Modell Datacolor Spyder 5 Express im Einsatz. Die Investition beträgt knapp 100 EURO. Als Software verwenden wir ColorNavigator 6 . Die Software liegt dem Monitor bei. Die Kalibrierung benötigt ca. 5-6 Minuten. Welche Spyder-Version ist für den EIZO CS2420 geeignet? Datacolor bietet den Spyder in drei ver - schiedenen Versionen für drei unter - schiedliche Preise an. Die günstigste Version ist der Spyder Express für knapp 100 Euro, die Hälfte mehr kostet der Spyder Pro für knapp 150 Euro und das Top-Modell Spyder Elite schlägt mit 170 Euro zu Buche. Die Hardware zwi - schen den drei Versionen ist identisch. Der große Unterschied besteht im Funktionsumfang der Soft- ware. Da ein EIZO-Käufer auf die Spyder-Software aber nicht angewiesen ist und die zum Monitor dazu - gehörige Software Color Navigator 6 verwendet, wählt er das preiswerteste Spyder-Modell Express. Tipp: EIZO führt das baugleiche Modell unter der Modellbezeichnung EIZO EX3 für 89 EURO im Katalog. Wichtig für jene, die den Spyder anderweitig verwenden möchten: Die Version Spyder Express unterstützt Einzel-Monitor und Laptops. Weder die Gammawerte noch die Farbtemperatur können vom Anwender geändert werden. Die Version Spyder Pro ist das ideale Werkzeug, möchte man z.B. zwei Monitore abgleichen und mit ICC-Profilen versehen. Des Weiteren ist eine schnelle Rekalibration möglich. Die Version Spyder Elite kann neben Laptops und Monitoren auch Datenprojektoren (Beamer) kalibrieren. Weitere Informationen finden Sie hier . ColorNavigator 6 Die von EIZO entwickelte Software ColorNavigator führt in vier Schritten zur Monitorkalibrierung und glänzt dank einfachster Bedienung und anschaulicher Bedienungsanleitung (siehe PDF-Dokument). Drei vordefinierte Kalibrierungstargets stehen zur Verfügung. Diese kann man spezifisch anpassen. Besser ist, der Anwender erstellt eigene Targets bis hin zu Druckerprofilen. Hat man eigene Targets erfolgreich erstellt, können diese über das Kontextmenü in der Taskleiste aufgerufen werden. Dann wird der Monitor per Mausklick vollautomatisch in allen relevanten Einstellungen angepasst bzw. rekalibriert. Die Profildaten werden übrigens nicht in der Grafikkarte verarbeitet, sondern direkt im Monitor. Das heißt, es wird die volle Farbtiefe der Grafikkarte genutzt. Wer zum ersten Mal einen Monitor kalibriert, neigt dazu, das Ergebnis zu hinterfragen, bzw. anzuzweifeln. Insbesondere dann, wenn der Monitor bereits länger in Verwendung ist. Die Augen haben sich an die Fehl- Einstellung des Monitors gewöhnt. Ein Farbstich wird kompensiert und als völlig normal erachtet. Schlimmer noch; er führt im Falle einer Bildkorrektur zu weiteren Fehlern. So wird z.B. ein Blaustich mittels Weißabgleich in Richtung Gelb korrigiert. Bei einem zu hell eingestellten Monitor fällt das Bild als zu dunkel aus. Usw. usf. Nach dem Kalibrieren sollte man also nicht dem Impuls folgen, das Ergebnis in irgend einer Form zu verändern. Fakt ist: Unser Gehirn ist trügerisch. Es dauert eine Weile, eine neutrale Einstellung zu akzeptieren. Wer auf knallige Farben mit hohen Kontrastwerten steht, tut sich an dieser Stelle besonders schwer. Mein Fazit Der EIZO ColorEdge CS2420 ist hardwarekalibrierbar und kann in Sachen Bildqualität problemlos an den größeren Bruder CG2420 anschließen. Kauft man eine Lichtschutzhaube und einen Kolorimeter hinzu, verfügt man über ein stimmiges Profi-Komplettpaket. Das hervorragende, entspiegelte Display mit erweitertem Farbraum (Wide-Gamut) und LED-Backlight setzt neue Standards. Subjektiv ist die Farbwiedergabe bis in die Ecken hinein fantastisch. Das ist mit Sicherheit auch dem Digital Uniformity Equalizer geschuldet, der Bildpunkt für Bildpunkt Farbe und Helligkeit anpasst, um ein homogenes Bild darzustellen. Aufgrund seines günstigen Preises (ca. 635 EURO) und seiner praxisorientierten 24 Zoll Diagonalen, die zudem noch 99% des AdobeRGB Farbraums abdeckt, ist der EIZO ColorEdge CS2420 ein erstklassiges Arbeitspferd für Berufsfotografen. Der Amateur hingegen wird sich schwer tun, Größe und Auflösung als Optimum zu akzeptieren. Laut EIZO wird jeder einzelne Monitor im Werk eingemessen und kalibriert ausgeliefert. Fehler in der Homogenität eines Panels werden hinsichtlich Helligkeit und Farbton korrigiert. Pixelfehler sind nahezu ausgeschlossen. Wer dennoch einen Fehler findet, kann auf den vorbildlichen Vor-Ort- Austauschservice zurückgreifen. Die Lieferung des Monitors beinhaltet einen kompletten Kabelsatz, Handbücher als auch die Software Color-Navigator 6 als Kalibrierungs- lösung.
Positiv = Der EIZO CS2420 verfügt über einen Netzschalter. DP, HDMI, DVI und USB-Eingangssignal (jeweils 1x) 3fach USB-3.0-Hub Die Bedienung erfolgt per Sensortasten Datacolor Spyder 5 Kolorimeter Spyder 5 im Einsatz
Power Management Mit Netzschalter (0 Watt bei aus) Max. 92 Watt Leistungsaufnahme 26 Watt typische Leistungsaufnahme

Technische Daten (vollständig)

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Profi-Monitor für die Bildbearbeitung - EIZO CS2420

EIZO ColorEdge CS2420  Zu einem Preis von 635 EURO bietet EIZO den Einstieg in die Königsklasse der Bildbearbeitungs- monitore an. Um eine maximale Farbgenauigkeit und -tiefe zu erreichen und Darstellungsfehler  wie Streifenbildung oder Tonwertabrisse zu vermeiden, arbeiten ColorEdge-Monitore mit  einer 16-Bit-Look-Up-Table. Jeder einzelne EIZO ColorEdge wird im Werk präzise eingemessen und kalibriert. Der EIZO ColorEdge CS2420 wird standardmäßig ohne Lichtschutzhaube ausgeliefert. Eine entsprechende Haube kann für rund 160 EURO  hinzugekauft werden. Für die Hardwarekalibrierung bietet der  Fachhandel diverse Modelle ab ca. 60 EURO an.  Mit diesen zwei Zubehörteilen ist der EIZO ColorEdge CS2420 komplett ausgestattet und lässt keine Wünsche mehr offen. Der runde Drehteller muss mit dem typischen EIZO-Bajonettverschluss  an den Standfuß angebracht werden.  Dazu wird der Drehteller gegen den  Uhrzeigersinn bis zum Einrasten  gedreht. Für den Ungeübten ist diese Arbeit eine Fummelei. Der Lieferumfang des EIZO ColorEdge CS2420 ist vorbildlich komplett